convexis

Entwicklungsmethodik

Lösungen müssen so strukturiert werden wie das Problem.

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Die Frage nach der besten Softwareentwicklungmethode ist eine philosophische. Meist wird im sogenannten Bottom-Up-Design programmiert, also zunächst grundlegende Funktionen entwickelt, von denen man zum Zeitpunkt der Programmierung denkt, sie später benötigen zu müssen. Hat man die grundlegenden Module fertig, nutzt man diese in der nächst höheren Ebene. Hierbei stellt sich oft heraus, dass doch noch weitere Grundfunktionen benötigt werden, weshalb man die Programmierebene wieder wechseln muss, um diese zu implementieren. Auch kommt es häufig vor, dass Funktionen programmiert wurden, die überhaupt nicht benötigt werden. Oder aber es wurden mehrere grundlegende Funktionen implementiert, die sich zu einer einzelnen Funktion hätten zusammenfassen lassen, wenn man die Verwendung und den Kontext zum Erstellungszeitpunkt schon gekannt hätte.

Top-Down-Design

Convexis setzt seit jeher auf den Gegenentwurf, nämlich das Top-Down-Design. Hierbei wird zunächst abstrakt der Programmablauf implementiert. Es werden Funktionen aufgerufen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht implementiert sind. Auf diese Art und Weise kommt man von einem groben Entwurf zu immer feineren Implementierungsebenen. Dadurch, dass der Detailgrad zunächst niedrig gehalten wurde, ist das Programm übersichtlich und logisch. Es wurde so geschrieben, dass es menschenlesbar ist und derart zusammengesetzt, dass es seine Aufgabe im Quelltext litteral abbildet. Es werden außerdem nur die Funktionen implementiert, welche auch de-facto benötigt werden und es wird eine konsequente Struktur in die Benennung und Gliederung der Funktionen selbst und deren Parameter und Datentypen entwickelt.

Top-Down-Design wird erheblich weniger genutzt als Bottom-Up-Design, da es mehr Erfahrung und Weitsicht im Entwicklungsprozess erfordert.